Schüler
Jugend forscht / Schüler experimentieren
Regionalwettbewerb 2010
Beim diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht starteten Simon Moser und Benedikt Rimmele aus der Klasse 10a in der Kategorie Mathematik/Informatik mit dem Thema "CD besser als mp3? Eine Untersuchung zu Datenformaten und Hörgewohnheiten".
Aufgrunde der Reduktion von Daten sind Musikstückke im mp3-Format physikalisch eindeutig schlechter als Musikstücke im CD-Format. Einige Untersuchungen legen aber nahe, dass Jugendliche beim Hören die Musikstücke im mp3-Format für besser halten. In der Arbeit der beiden Zehntklässler wurde zunächst geklärt, wie die Datenreduktion beim mp3-Format funktioniert und dann wurden die reduziertenb Daten mit Daten in CD-Qualität verglichen. Bei einer Reihenuntersuchung wurden Mitschülern diverse Musikstücke in CD- bzw. mp3-Qualität verdeckt vorgespielt und gefragt, welche Aufnahme den besseren Höreindruck hinterlassen hat.
Die Jury hat diese Arbeit mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Ebenso mit einem Sonderpreis wurde die Arbeit von Niklas Friedmann, Paul Miedtke und Elias Tück aus der Klasse 8b mit dem Thema "Entsalzung von Meerwasser" im Regionalwettbewerb ausgezeichnet.
Sie entsalzten mit einem Parabolspiegel Meerwasser, in dem ein Wärmestrahler (Sonne) auf ein Glas mit Salzwasser gerichtet wurde. Hierzu bauten sie einen Spiegel mit Alufolie, der die Wäremestrahlung bündelt, und brachten damit Meerwasser zum Verdampfen. Als Rückstand bleibt festes Salz zurück.
Regionalwettbewerb 2009
Mit Sensoren die Sonne verfolgen (Badische Zeitung vom 19.3.2009) STEGEN. Es ist ungewöhnlich für ein humanistisches Gymnasium, dass Schüler sich für Technik begeistern, die nicht zum Lehrstoff gehört, eine Maschine bauen und dafür einregionalen Nachwuchswettbewerbs 2009 von "Jugend forscht" erhalten.
So geschehen am Kolleg St. Sebastian. Sebastian Mattes und Simon Moser, die beiden Vierzehnjährigen, erhielten den dritten Preis für ihr Projekt "Optimale Ausrichtung von Solarmodulen mit Hilfe eines automatischen Nachführsystems".
"Wir wollten wissen, wie viel zusätzliche Energie zu bekommen ist, wenn man das Solarsystem nachführt", beschreibt Simon das Forschungsziel, denn Solaranlagen, die sich um eine Längs- und eine Querachse nach dem jeweiligen Sonnenstand drehen, ergeben einen höheren Energieertrag. "Das ist in erster Linie eine pädagogische Aufgabe", erklärt Fachlehrer Bernd Schirmer, der Leiter der "Roboter-Arbeitsgemeinschaft", an der Sebastian und Simon teilnahmen. Es geht also nicht darum, "etwas Neues zu schaffen".
