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Kolleg St. Sebastian Stegen

1. Mathenacht am Kolleg

MathenachtMathenacht 18./19.11.2011 oder: Eine unvergessliche Nacht voller Spaß Start war um 18 Uhr und Ende am nächsten Morgen um 9.30 mit einem Abschlussfrühstück. 25 Schülerinnen und Schüler des Kollegs nahmen die Herausforderung an.

Am 18.11.2011 fand im Kolleg St.Sebastian das erste Mal die Mathenacht statt. Das ist ein nächtlicher lustiger Gruppenwettbewerb aus Schleswig-Holstein für Schüler aller Jahrgangsstufen.
In kleinen Gruppen bis zu 4 Schülern werden in 3 Runden jeweils 10 Aufgaben gelöst. Sobald alle Aufgaben einer Runde komplett gelöst sind, darf man die Lösungen in ein Onlineformular eintippen und bekommt entweder die erlösende Nachricht: “Herzlichen Glückwunsch, ihr seid in Runde 2“ oder aber man muss einige Aufgaben nochmal rechnen...

Mathemonster"Mathemonster" (Kl. 6) in Aktion

Start des Wettbewerbs war um 18 Uhr und er endete am nächsten Morgen um 9.30 mit einem Abschlussfrühstück. 25 Schülerinnen und Schüler des Kollegs nahmen die Herausforderung an und fanden sich um 17 Uhr im Westbau ein. In 6 Gruppen mit teils sehr verheißungsvollen Namen traten unsere Schüler in unterschiedlichen Jahrgangsstufen an, um sich mit insgesamt 11.742 Schülern aus ganz Deutschland zu messen: So signalisierten unsere kleinen „Mathemonster“ (Kl. 6) schon durch ihren Namen, dass sie ihre Konkurrenz das Fürchten lehren wollten, „The fast and the furious“ (Kl.7) dagegen planten,
die gestellten Aufgaben in atemberaubender Geschwindigkeit durchzurechnen.

Mathenacht„Die Mathefreaks_2“ (Kl.7) bekannten sich unmissverständlich zu ihrer ungewöhnlichen Leidenschaft, während „Keepsmile“ (Kl.7) sich auch von besonders schwierigen Aufgaben nicht die gute Laune nehmen lassen wollte. Die Gruppe „Döner“ (Kl.7) hingegen gab durch die Namenswahl offenbar zu erkennen, welche Energiequelle sie im Vorfeld als tauglich erachtet hatte, um sie zu mathematischen Höchstleistungen zu befähigen. Die Achtklässler stellten mit ihrem Namen „Paris“ klar, in dieser Nacht den mathematischen Eiffelturm bis zur Spitze besteigen zu wollen.

MathenachtEin starkes Duo aus Klassenstufe 11 trat mit dem ungewöhnlichen Namen „Pi=3“ an, um die Mathewelt zu revolutionieren...
Die Mannschaft von St. Sebastian war also ohne Frage insgesamt gut aufgstellt und das Abenteuer konnte beginnen.

Die Ereignisse der Mathenacht werden im Folgenden zunächst aus der Perspektive der Lehrer skizziert:

17.00: Die Mannschaft kann kommen, der Proviant für Fressattacken steht bereit...

17.30 Die Mannschaft: trifft hoch motiviert im Westbau ein und bezieht ihre Quartiere.

17.40: Erste Lagebesprechung, nach der ersten Sichtung ist klar, dass die Mannschaft die besten Voraussetzungen mitbringt, um jegliche Strapazen erfolgreich gemeinsam zu überstehen.

18.10: Nach Kampf mit dem Drucker halten alle die ersten Aufgaben in den Händen, und stürzen sich mit Feuereifer in die Rechenschlacht.

18.20: Die ersten Rufe nach Rettung erreichen das Lehrerohr – unbekannte Fachwörter drohen die Moral allzu früh zu zerstören.. Glücklicherweise kann Licht ins Dunkel gebracht werden.

19.00: Die ersten Aufgaben müssen sich den starken Denkleistungen der Schüler nach anfänglichem Widerstand ergeben.

Mathenacht20.00-21.30 : Nach und nach werden die Lösungsformulare von Runde 1 ausgefüllt – wenige Minuten
später weicht die erste Euphorie einer Spur von Ernüchterung: 6 von 10 Aufgaben erfordern ein erneutes Nachdenken.

22.00: Verstärkung naht in Gestalt von Herrn Matthias Bornhofen, der dem stark geforderten Oberstufenteam beim Knacken der wirklich harten Nüsse tatkräftig zur Seite steht.

22:40: Der Jubel ist groß – alle Gruppen sind sicher in Runde 2 gelandet und die Motivation der gesamten Mannschaft erreicht mit dem Eintreffen der neuen Aufgaben auch einen
neuen Höhepunkt.

00:15: Das Lehrerteam lächelt selig vor sich hin: 6 Stunden Mathematik – und immer noch stecken die Schüler die Köpfe zusammen, um die kniffligsten Aufgaben zu lösen.

01:40: Um die Energieversorgung der Jüngsten zu sichern, fühlt sich das Lehrerteam berufen, die Mathemonster kurzzeitig aus der Rechenzentrale zu entführen und sie zur Nahrungsaufnahme zu geleiten.



Mathenacht03.00: Zu dieser unglaublichen Uhrzeit trifft weitere Verstärkung ein – Herr Ralph Schwörer beteiligt sich voll geistiger Frische an der heißen Matheschlacht bis in den Morgen.

03.30: Hurra!! Der Jubel kennt keine Grenzen, als alle Gruppen die 3. Runde erreichen. Wirklich beeindruckend, mit welchem Elan die Schüler nach wie vor dabei sind.

05.00: Klassenstufe 7 und 8 werden vom wohlverdienten Schlaf überrascht, nur Klasse 6 arbeitet weiter, als wäre es gerade mitten am Tag - sie wollen unbedingt eine spontane Unterrichtstunde zu „Winkeln“ haben, die sie natürlich auch bekommen..

06.00: Ermüdungserscheinungen bei den Lehrkräften, die sich die scheinbar grenzenlose Energie von Klasse 6 wünschen.

07:45: „Die Mathemonster“ machen ihrem Namen alle Ehre und holen die Großen mit Gebrüll aus dem Tiefschlaf. Aufräumen ist angesagt.

08:10: Viele Schüler bewegen sich stark verlangsamt oder drohen gleich wieder einzuschlafen.

08.30: Super, die frischen Brötchen sind da – es ist seeeehr ruhig beim Frühstück.

09.00: Die Mannschaft hat es geschafft, jeder Schüler wird von seinen Eltern abgeholt und wird wohl zunächst schlafen gehen.

11:00: Alle Spuren der Nacht sind beseitigt, die Mülleimer geleert – wir sind unsagbar glücklich und unglaublich müde…Aber wir würden es jederzeit wieder machen!!



Das war ein kleiner Einblick in unsere aufregende und faszinierende Nacht. Alle Gruppen haben überdurchschnittliches Engagement an den Tag bzw. die Nacht gelegt und haben sich durch Schwierigkeiten nicht entmutigen lassen.
Alle Gruppen haben herausragende Ergebnisse erzielt - bei über 11.000 Teilnehmern deutschlandweit gehören alle unsere Schüler durch das Erreichen von Runde 3 zu den besten 64%. Besonders beeindruckend – die „Mathemonster“ haben den 171. Platz von allen 4000 Gruppen erreicht!

Es war als Lehrer wirklich beeindruckend zu sehen, wie die Schüler die Mathenacht gemeistert haben. Uns hat die Begeisterung der Schüler alle Anstrengungen vielfach aufgewogen. Vielleicht findet die Mathenacht am Kolleg im nächsten Jahr eine Fortsetzung. Es lohnt sich!


Schön, dass ich als Praktikantin (J.Dengler) die Gelegenheit bekam, die Mathenacht auszurichten.

Mathenacht

Liebe Schüler, ihr wart eine tolle Truppe! Wenn es im Matheunterricht mal schwieriger werden sollte, dann denkt an Eure Spitzenleistungen in der Mathenacht und wie ihr da selbst kniffligste Aufgaben gelöst habt!!

J.Dengler / F.Schlager

Dank auch an Förderverein für die großzügige Übernahme der Kosten für die T-Shirts.



Es folgt die Mathenacht aus Sicht der „Mathenächtler“:

Mathenacht am 18/19.11.2011 Nach unserem Empfang im Westbau um 17:00 durch Frau Dengler und Frau Schlager richteten wir uns zunächst ein, bevor wir im Meditationsraum den Verlauf der Mathenacht besprachen. Kurz darauf ist von
jeder Gruppe jemand mit Frau Schlager in den Computerraum gegangen, um die Aufgaben aus dem Internet herunter zu laden. Dies gestaltete sich zunächst etwas schwer, da wir erstmal herausfinden mussten, wie man das Internet freischaltet. Mit 5Minuten Verspätung - um 18:05 – bekamen wir dann
endlich unsere Aufgaben, die uns, nachdem sie von uns durchgelesen worden waren, zum Teil als unlösbar erschienen (Bsp. Oberstufe: „disjunkte Teilmenge“). Nachdem wir von unseren Lehrern, Frau Dengler und
Frau Schlager, eine Erklärung der unbekannten Wörter erhalten hatten, konnten wir endlich beginnen die Aufgaben zu lösen. Als wir endlich, nach verzweifelten Versuchen, die ersten Aufgaben scheinbar lösen konnten, kam eine allgemeine Hochstimmung auf, die jedoch wieder gedämpft wurde, nachdem wir unsere Lösungen in die entsprechenden Lösungsfelder eingetragen hatten. Dort wurde uns dann klar, dass wir die
meisten Aufgaben noch einmal rechnen durften, weil sich irgendwo Fehler eingeschlichen hatten. Nachdem diese bei der Unter- und Mittelstufe ausgemerzt waren, kamen diese mit lautem Jubel in die zweite Runde,
während sich die Oberstufe weiterhin mit der ersten Runde abquälte.
Nachdem Herr Bornhofen gekommen war, meisterte auch die Oberstufe die erste Runde. Diese zog dann in den Computerraum um, weil es in der „Rechenzentrale“, dem Multimediaraum, zu laut wurde. Die zweite
Runde wurde dann für die Oberstufe (annähernd) komplett von Herrn Bornhofen gelöst, da diese die erforderlichen Kenntnisse noch nicht hatte. Nachdem Runde 2 erledigt war, musste Herr Bornhofen leider
schon wieder gehen, doch kurz zuvor ist Herr R. Schwörer gekommen, der uns weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stand. Mit der dritten Runde haben dann alle nochmal Gas gegeben: von Müdigkeit war, obwohl es schon nach 4Uhr war, bei den meisten nichts zu spüren. Nachdem alle die dritte Runde erledigt hatten
und die Lösungen nach Hamburg geschickt wurden, wurde langsam wieder aufgeräumt, und am Ende gab es noch Frühstück. Während des Frühstücks konnte man zusehen, wie alle Müde wurden. Kurze Zeit später gingen alle nach Hause und damit war die Mathenacht vorbei.
Stefan Schweizer, 11

Hier noch eine kleine Aufgabe der Oberstufe aus der Mathenacht:
Aus der Runde 2 Aufgabe 7: Im Sommer ist es schön, wenn dies stimmt.
Finde beide Lösungen; jeder Buchstabe steht für eine Ziffer. Verschiedene Buchstaben für
verschiedene Ziffern, gleich Buchstaben für gleiche Ziffern.
Wie lautet die Summe beider „Ferien“?
SONNE
+ STRAND
FER I EN
Lösung: O muss 9 oder 0 sein, da 0+R=R, ansonsten findet man durch Fallunterscheidung:

Bericht Mathenacht
Ich fand die Mathenacht sehr schön, weil wir als Gruppe alle an einer Aufgabe gerechnet haben und dann als Team die Lösung herausgefunden haben. Es hat allen Spaß gemacht, weil man einmal Mathe ohne Pflicht und Zeitdruck machen konnte.
Wir hatten alle sehr viel Spaß bei der Mathenacht, weil wir alle zusammen auch ans Ziel gekommen sind. Ich fände es super, wenn es noch eine zweite Mathenacht geben würde.
Clara S., 6c

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