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Kolleg St. Sebastian Stegen

Altsprachliches Profil

Tot oder lebendig?

Hier geht es zum Artikel in der Badischen Zeitung vom 17.02.2018

 

Warum heute noch Latein?

Warum heute noch  Latein?"Das ist schließlich eine tote Sprache, die niemand mehr spricht. Heutzutage braucht man doch moderne Sprachen und Naturwissenschaften, nicht so etwas Verstaubtes..."

Vielleicht kommen Ihnen genau diese Gedanken, wenn Sie das Wort "Latein" hören. Aber Latein lebt auch heute noch in vielen Fremd- und Lehnwörtern weiter, wie folgendes Beispiel zeigt:
"Das Kapitol zu Washington ist der Sitz des amerikanischen Kongresses. In ihm tagen Senat und Repräsentantenhaus. Nicht weit davon steht das Weiße Haus, worin der Präsident residiert und regiert." Hätten Sie gedacht, dass allein in diesem Text 8 Wörter lateinischen Ursprungs sind? Auch die Wörter Computer (computare-zusammenrechnen), Video (videre-sehen), Jurist (ius-Recht)... haben ihren Ursprung bei den Römern.

Außerdem bietet Latein zum Erlernen moderner Fremdsprachen die besten Voraussetzungen: vinum (lat.), il vino (ital.), el vino (span.), le vin (frz.), the wine (engl.). Wenn Sie nun noch genauer wissen wollen, warum es auch heute noch lohnt, die lateinische Sprache zu lernen und sich mit der Kultur der Römer zu beschäftigen, können Sie sich über den folgenden Link informieren.

Im Übrigen: Wer heute ein Hochschulstudium beginnen möchte, muss wissen, dass in zahlreichen Studienfächern Latein verlangt wird. Zur Zeit gibt es etwa 120 Fächer, deren Studien- und Prüfungsordnungen das Latinum bzw. zumindest Lateinkenntnisse vorschreiben. Latein sollte man als Schüler lernen, nicht erst als Student. Trotz des großen Einsatzes, den Studenten in Latinumskurse an der Universität investieren (mindestens zwei Semester lang täglich etwa vier Stunden), ist die Misserfolgsquote sehr hoch.

Latein am Kolleg

Latein am KollegIm altsprachlichen Profil am Kolleg St. Sebastian können Schülerinnen und Schüler Latein als erste (ab Klasse 5) oder als zweite Fremdsprache (ab Klasse 6) wählen. Der Pflichtunterricht dauert bis einschließlich Klasse 10. Man kann Latein aber noch weiter in der Kursstufe bis zum Abitur belegen.

In den ersten vier Lernjahren erwerben die Kinder anhand des Lehrbuchs die Grundlagen der lateinischen Sprache. Zusätzlich üben und vertiefen sie im Rahmen der Freien Stillarbeit (FSA) den Unterrichtsstoff selbständig.

Nach dieser Spracherwerbsphase steht die Lektüre von Originalautoren (in Auszügen) im Mittelpunkt. Dabei werden die Texte übersetzt und zunehmend intensiver interpretiert.

Verschiedene Exkursionen (z.B. Kaiseraugst, Museum für Ur-und Frühgeschichte Freiburg) vermitteln ein anschauliches Bild vom Alltagsleben der Römer.

Wer am Ende von Klasse 10 Latein mit mindestens ausreichend abschließt, hat das Latinum erworben. Für den Erwerb des Großen Latinums ist das Belegen von Latein in der Kursstufe erforderlich.

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