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Kolleg St. Sebastian Stegen

Kollegsschüler haben einen ersten Preis eingeheimst

Letztjährige Neigungskursler Geografie von Frau Stumböck belegen den 1. Platz im bundesweiten deutsch-polnischen Medienwettbewerb „Nachbarn – Partner – Freunde“

TeamKaum wenige Tage alt ist das neue Schuljahr und schon haben Kollegsschüler einen ersten Preis eingeheimst! Genauer gesagt belegten die letztjährigen Neigungskursler Geografie von Frau Stumböck den 1. Platz im bundesweiten deutsch-polnischen Medienwettbewerb „Nachbarn – Partner – Freunde“. Konkret zeichnete die Deutsche Gesellschaft e.V., Bildungswerk Sachsen, eine Schülerpräsentation aus, die offen die kleinen Berührungsängste und großen Vorurteile thematisiert, die sich beim Gedanken an das Fremde einstellen. Gedanken vor einer Reise gen Osten, die geprägt waren von Bildern verwüsteter polnischer Städte im 2. Weltkrieg und leeren Regalen und Tellern danach. Vorurteile, die eine Exkursion in unser östliches Nachbarland radikal hinwegfegen konnte: Staunende Schüleraugen, gerichtet auf die urbane Perle Krakau oder sich biegende Frühstückstische zeigt die Schülerpräsentation.

Urkunde

„Was fremd ist, weckt oft Unsicherheiten und Ängste und ist ein fruchtbarer Boden für Vorurteile. Noch immer wird in Witzen und Redewendungen ein nicht sehr schmeichelhaftes Bild Polens transportiert, die Medien bedienen allzu oft Klischees. Der Medienwettbewerb des Bildungswerks Sachsen wollte für Jugendliche aus beiden Ländern einen Anlass schaffen, diese Bilder zu reflektieren und Fragen zu stellen: Was für ein Land ist das eigentlich, das da jenseits der Grenze liegt?“, wie Dr. Rüdiger Frey, Geschäftsführer des Bildungswerkes, auf der Auszeichnungsveranstaltung im niederschlesischen Zgorcelec betonte.

Und auch Marek Prawda, Botschafter der Republik Polens in Berlin, sprach in einem Interview davon, dass sich die Beziehungen zwischen Polen und Deutschland in der Vergangenheit noch allzu oft auf „historische Prothesen und zugewiesene Rollen“ gestützt haben. All dies erschwerte es uns trotz aller Verträge und Abkommen, die Barriere der Fremdheit zu durchbrechen.

Ein radikales Brechen dieser „historischen Prothesen“ gelingt erst durch die persönliche Begegnung. „Polen ist exotischer als Amerika“, fasst ein Schüler seine verwunderten Reiseeindrücke zusammen. So ganz anders, so groß ist die Seele und die Gasfreundschaft in den Familien in Bierun, unweit Krakaus. Seit drei Jahren besteht nun schon unsere Partnerschaft zu Gymnasiasten in Südpolen, die nun mit einem Preisgeld von 500 € ausgezeichnet wurde. Neugier, Interesse und Offenheit ließen so manches Klischee überdenken, Bilder hinterfragen und Kontakte knüpfen. Um dann festzustellen, dass sich Paul und Pawe?, Katja und Katarzyna doch sehr ähnlich sind. (eff)

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