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"Baustelle Europa" - Projekt(woch)e

Zehn Länder – zehn Tage – ein Donaufest ...

Donau@online-ProjektHallo, wir sind Lisa, Pauline und Nils - KollegsschülerInnen aus der 10b. Unsere Klasse nahm im Frühling 2022 am teil, geleitet von unserer Geo- und GK-Lehrerin Anja Pelissier.
Überschrift des Projektes: Feel free - seid Europa!

Alle teilnehmenden Klassen wurden in insgesamt zehn Gruppen aufgeteilt, eine deutsche mit je zwei Klassen aus einem der neun anderen Donau-Anrainer-Länder. Unsere Klasse arbeitete drei Monate lang mit einer tschechischen und einer rumänischen Klasse zusammen an einer kulinarischen Reise entlang der Donau. Dabei schickten wir uns gegenseitig Rezepte zu, die typisch für unsere Heimat sind, und trafen uns, um einige der Rezepte nachzubacken.

Zum Abschluss des Projektes durften wir drei - gemeinsam mit Elisabetha, Sofia und Georgij, drei ukrainischen Kollegs-Gastschülern aus Odessa, - nun Anfang Juli nach Ulm zum Donaujugendcamp 2022 fahren. Eine Woche mit 80 Jugendlichen aus allen Donau-Anrainern. Auftakt: Tanzen zum gegenseitigen Kennenlernen! Diesen Tanz führten wir dann am Freitag, 1. Juli, zur offiziellen Eröffnung des Fests vor mehreren hundert Zuschauern am Donauufer auf.
Donau@online-ProjektGleich ab Samstag starteten wir täglich vierstündige Workshops: Nils und Pauline besuchten den Musikworkshop, wobei Lieder einstudiert und an Instrumenten gearbeitet wurde, Lisa den Zauberworkshop. Daneben gab es einen Schauspiel-, einen Bühnenbild-, einen Tanz- und einen Geschichte/Politik-Workshop. Denn, neben dem europaweiten Kennenlernen und gemeinsamen Spaß, das Ziel all dieser Workshops hieß "Orient im Mord-Express" - ein eigens produziertes 90-minütiges Theaterstück, das am Abschlussabend auf der großen Bühne des Donaufests präsentiert wurde.

Daneben unternahmen wir alle gemeinsam eine Stadtführung, vorbereitet von Schülern aus Ulm, die uns ihre Stadtgeschichte näherbrachten, der Heimatstadt von Albert Einstein und der Geschwister Scholl, aber auch der jahrhundertelangen Auswanderung der Donauschwaben auf den berühmten Ulmer Schachteln bis ins heutige Rumänien. Nicht ganz so weit führte uns eine feucht-fröhliche Kanufahrt auf der Iller, die wir bis zur Mündung in die Donau erpaddelten, wobei zwei Boote beim Kentern intensivere Donau-Bekanntschaft machten.

Auch stellten wir allen im Camp die Ergebnisse unseres Onlineprojektes vor, bemerkten dabei auch bei allen spannenden Unterschieden so viele Gemeinsamkeiten zwischen unseren Ländern, wie beispielsweise die Osterfest-Traditionen. Das zeigt, dass es heutzutage sehr leicht ist, über soziale Medien Kontakte im Ausland zu knüpfen und so neue Kulturen und auch Rezepte kennenzulernen.

Das Donaujugendcamp war für uns eine sehr schöne Zeit, da wir mit vielen interessanten Menschen aus verschiedenen Ländern reden und neue Freundschaften mit Jugendlichen aus dem Donauraum schließen konnten. Unter der Leitung von Frau Dr. Swantje Volkmann durften wir eine für uns unvergessliche und lehrreiche Woche erleben. Danke!

Lisa, Pauline, Nils - 10b
 

Euroscola hautnah!

Euroscola hautnah!9100 EUR beträgt das Bruttogehalt eines Abgeordneten, wovon er oder sie allein gleich 1000 EUR an die eigene Partei abgeben muss, die persönliche Redezeit pro Parlamentsdebatte gerade einmal 60 Sekunden. Argumentation im Speed-Dating. Solche und ähnliche Fakten auf neugierige SchülerInnenfragen beantworteten am Mittwoch, 1. Juni 2022, René Repasi (SPD), Direktor des Erasmus-Zentrums für Wirtschafts- und Finanzverwaltung der Erasmus-Universität Rotterdam, und Fabienne Keller (Renew Europe), ehemalige Bürgermeisterin in Strasbourg. Einhundert 10.-KlässlerInnen des Kollegs waren Gast von Euroscola regional, einem Format, bei dem sich insgesamt 500 Jugendliche aus dem Elsass und Baden-Württemberg, der "Herzkammer Europas", im Europaparlament begegneten.

Wir kamen um 9:40 Uhr in Strasbourg am Bahnhof an, von wo wir im flotten Marschschritt zum Parlament liefen. Dort angekommen nahmen wir sofort aktiv teil an einem Interview mit den beiden oben genannten Abgeordneten, welches sich hauptsächlich um die Aufgabengebiete eines Parlamentsabgeordneten drehte. Wir durften unzensiert Fragen stellen, genauso wie in der auf das Interview folgenden Diskussionsrunde über Mobilität und Konsum in einem grenzüberschreitenden Kontext sowie Europäische Mobilitätsprogramme für Jugendliche mit Camille Bertrand und Markus Prutsch. So erfuhren wir, wie jährlich 35.000 kostenlose Interrail-Tickets für Europas 18-Jährige verlost werden, um unseren Kontinent besser kennen zu lernen, und, welch vielfältige Begegnungsmöglichkeiten Erasmus+ bietet.
Euroscola hautnah!Auch erfuhren wir vom Europäischen Solidaritäts-Korps, das Jugendlichen finanzielle Fördermöglichkeiten für den Austausch selbst über Europas Grenzen hinaus bietet, wenn man sich dort für Inklusion, Umwelt, Digitales oder Teilhabe für mindestens zwei Wochen oder bis zu sechs Monaten engagieren will. Beide Debatten waren äußerst spannend und informativ, besonders deswegen, weil wir uns aktiv beteiligen und unsere Fragen einbringen durften.
Nach dem Verlassen des Parlaments startete die von den Französisch-Lehrerinnen organisierte Strasbourg-Rallye: Zu Fuß am TV-Kultursender arte vorbei zum Place Gutenberg, in Gruppen von vier bis fünf Personen konnten wir einen kleinen Teil der Europastadt erkunden, dabei gleichzeitig etwas über die Stadt lernen und unsere Französischkenntnisse austesten.
Die Rückfahrt nach Freiburg am Abend war wahrhaft nachhaltig: Ökologisch per Eisenbahn, ökonomisch unschlagbar mit dem deutschlandweiten 9EUR-Ticket und sozial, weil hübsch eng, hatten wir Zeit uns auszutauschen, Karten zu spielen und uns von unserem erlebnisreichen Tag zu erholen.

Paula Schlicht, Klasse 10+
 
EuropawocheLiebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

das Lebbe geht weider - auch mit und nach Omikron.
Deshalb soll nach allen notwendigen Einschränkungen der letzten Monate eine fächerübergreifende Projektwoche die behutsame Öffnung einleiten. Thema: Baustelle Europa. Diese Woche vom 14. bis 18. Februar soll einerseits helfen, den Europa-Gedanken am Kolleg zu stärken. Andererseits können die seit 2019 ruhenden und doch so wertvollen Kontakte zu unseren Austauschschulen ins französische Périgueux, spanische San Javier oder zu Projektpartnerschulen in Finnland, Serbien oder Istanbul wiederbelebt werden.
EuropawocheWir sind sehr froh, dass sich so viele Kolleginnen und Kollegen beteiligen, um für alle 10. Klassen eine - hoffentlich - breite Themenpalette an Bausteinen auszubreiten: Sie reicht von der Lesung der vielfach preisgekrönten Schriftstellerin Iris Wolff, die in ihrem Roman Die Unschärfe der Welt Europas Geschichte traumsicher in der Geschichte einer Familie aus dem heute rumänischen Banat erzählt ... Referenten der Landeszentrale für politische Bildung werden halbtägige Planspiele zu Themen wie Green Deal oder Festung Europa veranstalten ... Syrische Vertreter als Zeugen der Flucht e.V. berichten von ihren persönlichen neu-deutschen Erfahrungen ... Die Rechenkünstler unserer Schule werden euch auf einen kontinent-weiten Wettbewerb Mathematik ohne Grenzen vorbereiten ... und der kineastische Abschluss am Freitagabend soll im Kommunalen Kino Freiburg-Wiehre stattfinden.

Projektwoche "Baustelle Europa" - Impressionen

Lesung der Schriftstellerin Iris Wolff aus ihrem Roman Die Unschärfe der Welt
02 Februar 2022 (c) Frank Duffner _ 1811- Europawoche---
Jesiden aus dem kurdischen Teil des Irak berichteten von ihren persönlichen neu-deutschen Erfahrungen
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Planspiele "European Green Deal" und "Festung Europa" der Landeszentrale für politische Bildung
02 Februar 2022 (c) Frank Duffner _ 1840- Europawoche---
Projektarbeit im Physikunterricht zur Energieversorgung in Europa
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