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SCHULJAHR 2017/2018

Donaujugendcamp in Ulm: Europa sind wir!

Donaujugendcamp in Ulm:
Europa sind wir!

Das Donaujugendcamp steht für wirtschaftliche, kulturelle und politische Zusammenarbeit der Jugendlichen, die aus den Donauländern stammen.

Alle zwei Jahre treffen sich Jugendliche aus den Donauländern, um den Nährboden für ein gemeinsames Europa zu schaffen.
Am Donnerstag, den 7. Juli 2018, ging es für uns los nach Ulm ins Donaujugendcamp. Ohne zu wissen, was uns erwartet, aber mit großer Vorfreude, stürzten wir uns mitten ins Abenteuer. Dort angekommen, wurden wir herzlichst von der Leiterin, Dr. Swantje Volkmann, empfangen. Im Camp arbeiteten wir mit Jugendlichen im Alter von 16 bis 22 Jahren aus den verschiedenen Donauländern zusammen, verständigt wurde sich auf Deutsch. Insgesamt waren 13 Länder vertreten. Am Anfang des Camps hatten wir Jugendlichen die Ehre mit einem modernen Tanz und einem Sprachgesang das Donaufest zu eröffnen. Ein weiteres Highlight des Camps war die Europakonferenz, moderiert von Beatrix Melchinger. Bei der Europakonferenz wurde das Ergebnis des Donau-online-Programms gewürdigt. Jeweils drei Schulen hatten zusammen im Voraus eine kurze Präsentation zusammen vorbereitet unter der Fragestellung: „Europa ein schöner (T)RAUM?“. Die Art der Präsentationen gingen von Filmen über Zeitungsartikel bis hin zu einer selbst gedichteten Europahymne. Immer zwei Schüler/-innen einer Gruppe durften ihr Projekt vorstellen und in einer anschließenden Fragenrunde als Experten die Fragen der Moderatorin aber auch des Publikums beantworten. Wir stellten unseren Kurzfilm - erstellt von Sophia Scheske in Kooperation mit Montana, Bulgarien und Pecs, Ungarn - zum Thema Mit 17 hat man noch Träume vor. Darin vergleichen wir die Träume unserer Generation mit denen unserer Eltern und Großeltern, aber auch zwischen den drei Ländern miteinander.

Andere Programmpunkte dieser aufregenden Woche waren Drachenbootfahren auf der Donau, eine Stadtführung und Stationsspiele.


Ziel war es, eine Abschlussaufführung zu erarbeiten, welche in Form eines Theaterstücks aufgeführt werden sollte. Dazu belegten wir Workshops. Jeder Workshop trug einen Teil zur Aufführung bei. Der Schauspiel- und auch der Tanzworkshop wurde jeweils von uns belegt. Neben diesen gab es auch noch einen Politik-, Musik-, Kampfkunst- und Bühnenbildworkshop. In jedem Workshop stand der kulturelle Austausch im Vordergrund, ein Beispiel dafür ist ein slavischer Volkstanz, welcher von dem Tanzworkshop erarbeitet wurde. Das Theater lief unter dem Titel Der Untergang der MS Habsburg und stellte den historischen k&k-Zusammenhang der Donauländer dar und das Auseinanderbrechen vor genau 100 Jahren. Die Aufführung ähnelte stark der Geschichte der Titanic.

Viel zu schnell ging eine Woche voller Spaß, neuer Bekanntschaften und tollen Erinnerungen vorbei.
Noch immer behindern Stereotypen, Vorurteile und Nichtwissen ein gemeinsames, europäisches, kulturelles Selbstverständnis. Im Camp lernten wir dies zu überwinden und gemeinsam europäisch zu denken. Europa sind wir!

Clara Kaiser und Thea Grunwald, Klasse 11

 

Ein Bericht von der I. Nox Latina MMXVIII

Nox Latina IVom 6. auf den 7. Juli 2018 übernachteten wir, die Klasse 7a, in der Schule. Wir haben uns alle sehr auf diese Aktion gefreut: Die Klasse 10b hatte im Auftrag von Frau Grohnberg, unserer Klassenlehrerin, im Voraus fünf Stationen vorbereitet, welche mit Latein zu tun hatten.
Eine der Stationen hieß „Activitas“. Hier spielten wir eine selbst gemachte Variante von dem bekannten Spiel „Activity“. Das Spielfeld sowie die Spielkarten, auf denen lateinische Wörter und ihre Übersetzung standen, waren von zwei Mädchen der 10b selbst gebastelt worden. Beim Spielen wurde unsere Gruppe in zwei Teams aufgeteilt. Wir mussten lateinische Wörter entweder malen, erklären oder pantomimisch darstellen. Bei dieser Station ist nicht nur unsere Gemeinschaft, sondern es sind auch unsere Vokabelkenntnisse verbessert worden.
Sehr lustig war auch die Station „Gladiatorenkämpfe in Theorie und Praxis“. Dort lernten wir sowohl über die verschiedenen Rüstungen der Gladiatoren etwas, als auch über deren Kampfstile und die Geschichte der Gladiatorenkämpfe. Nach der Theorie folgte die Praxis: Zwei Freiwillige kämpften – wie richtige Gladiatoren – mit Schild und Schwert gegeneinander. Davor wurde eine(r) von uns zum Kaiser ernannt. Dieser konnte nach dem Kampf den unterlegenen Gladiator zum Tod verdammen oder verschonen. Egal ob als Kaiser, Zuschauer oder Gladiator – es war sehr witzig.
Die Station „Römischer Staffellauf“ (unser persönlicher Favorit) war in der Turnhalle. Es handelte sich um eine Mischung aus Bewegung, Konzentration und Aktion. Hier mussten wir Hürden überwinden, Vokabeln nachschlagen oder diese als Memory zusammenfinden. Dieses Spiel war eine gute Idee, denn wir wiederholten Vokabeln, während wir Spaß hatten.
Bei einer anderen Station spielten wir „Vokabelfußball“: Mit dem Beamer wurden Vokabeln in verschiedenen Formen an die Wand projiziert. Diese mussten wir in zwei Teams übersetzen. Wer die Antwort wusste, rannte nach vorne zum Pult, auf dem eine Glocke platziert worden war. Wer nur die Wortbedeutung wusste, bekam einen Punkt; wer es in der richtigen Form übersetzen konnte, bekam zwei Punkte. Außerdem sollten wir noch einen Text übersetzen und dazu ein Standbild oder ein Theaterstück vorführen. Die Station hat uns große Freude bereitet, da es viel Abwechslung gab.
Bei der Station „Dein Weg zur Weltherrschaft“ spielten wir mit Spielfiguren & Würfeln auf einem selbstgestalteten Spielfeld. Die einzelnen Felder hatten verschiedene Farben: Bei Grün passierte nichts, bei Rot musste man eine „positive Frage“ und bei Blau eine „negative Frage“ beantworten. Wenn man eine „positive Frage“ richtig beantwortete, konnte man eine bestimmte Anzahl an Feldern vorrücken. Bei „negativen Fragen“ dagegen musste man eine bestimmte Anzahl an Feldern zurück, wenn man nicht richtig geantwortet hat. Es hat Spaß gemacht, weil man durch Spielen etwas über die Antike gelernt hat.
Ein gemeinsames Abendessen und Frühstück rundeten diese Veranstaltung ab, die allen sichtlich große Freude bereitet hat!
Antonia Bert und Elina Römer, Klasse 7a

 

Kollegs-Delegation beim EU-Sondergipfel

EU 1Am Mittwoch, den 27. Juni 2018, erlebte die Klasse 9a in der Rolle der EU-Staats- und Regierungschefs einen Sondergipfel des Europarats. Die Simulation zum aktuellen Thema „Festung Europa!“ fand im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichtsstatt und wurde von der Landeszentrale für politische Bildung in Freiburg durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler simulierten in verschiedenen Rollen einen EU-Gipfel zur Flüchtlingsthematik und verhandelten drängende Fragen: Wie kann die aktuelle „Flüchtlingskrise“ in der EU gelöst werden? Können sich die EU-Mitgliedsstaaten auf eine neue Strategie verständigen? Wie könnte eine gemeinsame Flüchtlings- und Asylpolitikpolitik aussehen? Es wurde in offiziellen und inoffiziellen Verhandlungen hart debattiert, so dass nach zahlreichen fehlgeschlagenen Antragsrunden, die EU-Chefs in letzter Minute doch noch ein Abschlusspapier verabschieden konnten. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich der Herausforderung mit großer Ernsthaftigkeit und politischem Engagement. Übereinstimmend wurde von der Klasse in der Auswertung festgestellt, dass durch das Planspiel in besonderer Weise deutlich wurde, wie komplex und schwierig sich politische Entscheidungsprozess auf internationaler Ebenen gestalten. S. Jasler-Davis

 

Das Vergangene ist nicht vergangen - Bericht über ein jüdisches Schicksal im Dreisamtal

Julius Günzburger mit seiner Frau Toni vor ihrem Haus in Burg Höfen

Die Verfolgung der Familie Günzburger aus Burg-Höfen im "Dritten Reich"

Woher rührt dieses unverminderte Interesse nach Zeitgeschichte gerade im lokalen Kontext? Nachdem kürzlich schon eine gut besuchte Veranstaltung über das segensreiche Wirken von Pater Middendorf während des 2. Weltkrieges in Stegen stattfand, war diesmal der Saal im Ökumenischen Zentrum in Stegen bis auf den letzten Platz gefüllt. Es ging wieder um einen Vorgang in unmittelbarer Nachbarschaft, nämlich um die Verfolgung der Familie Günzburger im „Dritten Reich“.

Eine Arbeitsgemeinschaft der Mittel- und Oberstufe im Kolleg St. Sebastian hatte sich in diesem Schuljahr mit dem Dreisamtal im „Dritten Reich“ beschäftigt. Mit ihrem Lehrer Claudius Heitz begaben sie sich auf Spurensuche und stießen auf das Schicksal der Familie Günzburger. In einjähriger Forschungsarbeit mit Archivstudien und Zeitzeugeninterviews gelang es der Gruppe das Schicksal dieser Familie zwischen 1933-45 weitgehend zu rekonstruieren.

Die Einleitung der mit Spannung erwartenden Veranstaltung übernahm Claudius Heitz. Er berichtete, dass der damalige Bürgermeister von Burg, Klaus Birkenmeier, am 14.2.1968 einen Routinebesuch zu einer Goldenen Hochzeit beim Ehepaar Julius und Antonia Günzburger unternahm. Beide fingen bei dieser Gelegenheit an, von ihrem Leben zu erzählen, von den Verfolgungen, denen sie ausgesetzt waren, von den Aufenthalten im KZ und welches Wunder es war, dass Julius Günzburger noch am Leben sei. Er war nämlich Jude.

Zwei Fakten waren für dieses „Wunder“ verantwortlich: nämlich, dass Julius durch die Heirat mit der Christin Antonia Feger in einer sog. „privilegierten Mischehe“ lebte und zum anderen, dass er gleich nach dem Machtantritt der Nazis 1933 von Freiburg nach Burg gezogen ist.

Julius Heitz berichtete, dass sich mehrere Schüler zu einer AG zusammen geschlossen hatten und echte Forschungsarbeit betrieben. Es wurden Zeitzeugen, wie die direkte Nachbarin von Günzburgers, die 94 jährige Lydia Riesterer,interviewt. Hans Goldschmidt erzählte vom Tag der Verhaftung. Des weiteren fand man im Staatsarchiv in Freiburg eine dicke Akte über die Familie.

Dann hatten die Schüler Jakob Seidel, Paul Lieb und Kays Allgaier ihren jeweiligen Part. Man erfuhr von ihnen, dass Julius Günzburger Viehkaufmann war, dass sie die beiden Kinder Herbert und Milli hatten und dass alle in der Familie Juden waren. Günzburgers waren gut integriert in Burg und galten als „nette Nachbarn“. Ab 1938 bekamen die Juden einen Stempel mit „J“ in ihren Pass und ab 1944 mußten sie den Judenstern tragen.
Die Familie hatte während dieser Zeit unter vielen Schikanen und Einschränkungen zu leiden. Julius mußte 1938 sein Geschäft aufgeben und sein Vieh verkaufen. Nur durch die Unterstützung von mutigen Nachbarn konnten sie überleben.

Nach einem Erlaß vom 19.1.1945 sollten auch in Mischehe lebenden Juden deportiert werden, und Julius kam mit seinen beiden Kindern in das KZ nach Theresienstadt. Durch viele glückliche Umstände überlebten sie diese Zeit und wurden am 9.Juni nach Hause entlassen, allerdings mit starken gesundheitlichen und psychischen Folgen. Julius erhielt Reparationszahlungen und konnte später wieder als Viehhändler arbeiten.

Diese Schilderungen waren sehr bewegend und nahmen die Besucher ganz in ihren Bann. Davon zeugten auch noch Beiträge von anwesenden Zeitzeugen und verschieden Fragen zu dem Komplex.

Große Hochachtung vor diesem Geschichtsprojekt und Dank an den Lehrer und alle beteiligten Schüler.

(eine Bitte noch von Herrn Heitz quasi als Anhang: „Wer Erinnerungen an die Familie Günzburger oder Material über ihr Schicksal hat, wird gebeten, Kontakt mit Claudius Heitz Tel. 07661-62409 aufzunehmen“)


Hartwig Kluge

G AG Hei
 

2. Platz für das Judo- Mädchenteam im RP-Finale Jugend trainiert für Olympia 2018

Judo 2018

Das Kolleg St.Sebastian und der Judo Club Stegen pflegen schon lange eine erfolgreiche Partnerschaft. Nicht zuletzt durch die Methodentage am Kolleg finden viele Schüler ihren Weg zum Judosport. Der größte Erfolg in jüngster Zeit war das Erreichen des Bundesfinale 2017 in Berlin, des Schulwettbewerbs 'Jugend trainiert...'.
Auch in diesem Jahr fand sich wieder eine Mädchenmannschaft der Altersklasse III. Als einzige Mannschaft in dieser Altersklasse im gesamten Schulkreis Freiburg war man somit bereits Kreissieger und durfte als solcher beim Finale des Regierungsbezirks starten.

Dort traf man wie schon im Vorjahr, auf die Schulmannschaft vom Kant-Gymnasium aus Weil.
Konnte man im letzten Jahr den Sieg in den fünf Gewichtsklassen noch mit 3 zu 2 gewinnen, so drehten die Mädchen aus Weil diesmal den Spieß um und gewannen ihrerseits mit 3 zu 2. Die Punkte für Stegen gewannen Steffi und Cosima. Hanna stand zum ersten Mal überhaupt auf der Matte und Selena musste verletzt aufgeben. Insofern waren wir somit mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

Hier nochmals die Starterinnen:

  • bis 38kg Hanna Weis, SV Titisee
  • bis 44kg Selena Albrecht, JC Stegen
  • bis 50kg Clara Kaiser Tavares-Diekhoff, JC Stegen
  • bis 50kg Lisa Kaiser Tavares-Diekhoff, JC Stegen
  • bis 57kg Steffi Schwär, SV Titisee
  • bis 57kg Cosima Stülpnagel, JC Stegen

Für alle, die gerne mitmachen möchten, hier die Trainingszeiten und Trainingsort des Judo Club Stegen:
Mo 18.30 bis 20.00 Uhr und Do 18.30 bis 20.00 Uhr
Kageneckhalle, Stegen

Jürgen Wißler

 

Fußballerinnen erreichen den 1. Platz

Mittwoch 28.2.2018 Heitersheim / Jugend trainiert Jahrgang 2004-2006 / Erfolgreiches Tripple
Kaum ist das Ende eines Jahres in Sicht, sind die Heldinnen dieser Geschichte, mit der Frage unterwegs, wann es denn wieder losgeht. Mit der großen Ungeduld dieser tollen wie einmaligen Mädchentruppe um Frau Stumböck, waren die minus 10 Grad Außentemperatur auf dem Kollegsparkplatz nur Nebensache. In Heitersheim erwarteten unsere 9 Kollegsmädels eine großartige Halle. Gespielt wurde in zwei Gruppen. Die beiden Gruppenersten und -zweiten trafen dann überkreuz im Halbfinale aufeinander. Der Weg ins diesjährige Halbfinale führte Frau Stumböcks Spielerinnen zum Auftakt gegen die Lokalmatadorinnen aus Heitersheim. Von Anfang an im Spielrausch wurden am Ende von notierten 12 Torchancen acht mal der Ball im Tornetz untergebracht. Eine flotte Kombination, meist von Pauline Grieshaber eingeleitet, jagte die nächste. Die Stürmerinnen Antonia Bert, Pia Busse, Emilia Birkenmeier und Tiia Meier waren stets passend zur Stelle und schlossen überlegt ab. Oft gelang auch sogar die besser postierte Mitspielerin vor dem Abschluss zu finden. Im Gegensatz zu anderen Teams wurde unter den herausgespielten Toren nicht eines mit einem Fernschuss erzielt, was die extrem hohe Qualität der Mannschaft nur unterstreicht. Die im ersten Spiel kaum geforderte, immer sicher stehende Abwehr, musste sich dann im zweiten Spiel gegen die mitfavorisierten Schülerinnen des Berthold Gymnasium deutlich in Szene setzen. Hier ließen aber Ida Stumböck, Anna Krischke und Celin Lorenz nicht einen Zweifel aufkommen ,dass weder an Ihnen noch an der glänzend aufgelegten Lena Stumböck kein Vorbeikommen war. Die Spielweise der Gegnerinnen vor allem sich auf Ihre Spielerinnen und die drei Perspektivspielerinnen des SC Freiburg zu verlassen , konnte der Homogenität des Spieles der Kollegsmädchen, nichts anhaben. Unser Sturm samt dem sehr gelungenen Aufbauspiel aus dem Mittelfeld brachte dann mit einem letztendlich nicht erwarteten 3:0 den Halbfinaleinzug gegen die Ursulaschulen aus Freiburg. Das erste Halbfinale gegen die sehr spielstarke Mannschaft der Staudinger Gesamtschule gewann das BG denn aufgrund kluger taktischer Umstellungen nach dem verlorenen Spiel gegen uns. Unser Halbfinale begann verhalten. Zwar fiel schnell das 1:0 nach einer feinen Einzelleistung von Tiia Meier. Ballannahme mit rechts und rasche Drehung und ein satter Schuss mit links ins lange Toreck . Besser kann man solch ein Anspiel durch die Mitte nicht verwerten. Die Ursulaschule zeigte sich aber unbeeindruckt und hielt richtig gut dagegen. Ein kleiner Schnitzer in der ansonsten fehlerlosen Abwehr ließ Lena im Tor keine Chance. Einmal kurz geschüttelt und unter vereinzelten Machtnichtsrufen ging es mit aller Macht ab nun nur nach vorne. Wie im ersten Spiel wurde nun wieder kombiniert und konsequent abgeschlossen. Emilia brachte uns wieder mit einem sehenswerten Treffer in Front, Tiia und Pauline erhöhten dann auf den Endstand von 4:1. Das Finale was erneut das Berthold Gymnasium wie im Vorjahr bescherte, sollte nicht erst wie letztes Jahr erst in einem hochdramatischen 9-Meterschiessen, entscheiden werden. Vom Anspiel weg ließen unsere Spielerinnen des Kollegs spiel- wie einsatzfreudig den Gegnerinnen wenig Platz zur Entfaltung Ihres Spieles. Nutzten jede Gelegenheit um selbst zum Torabschluss zu kommen , doch die uns nicht ganz unbekannte Torhüterin des BG, hielt zunächst dreimal in höchster Not Ihr Tor sauber, ehe aus der Mitte nach einem wunderbaren Solo von Pauline final mit einem satten Linksschuss abgeschlossen, denn die Erlösung und den Sieg brachte. Nach 2016 und 2017 wurde nun zum dritten Mal in Folge dieser Titel errungen. Dennoch ist zu erwähnen das die Mannschaft den plötzlichen Ausfall am Spieltag wegen Krankheit von Emma Unterrainer souverän weggesteckt und für sie mit gespielt hat. Daneben sei noch erwähnt, dass an diesem erfolgreichen Tag drei von der Familie Stumböck das Kolleg vertreten haben. Chapeau! Einziger Wehmutstropfen für die jungen Damen ist, dass es nun wieder heißt, warten. Doch eines ist sicher, wenn es wieder gilt, möchte diese Mannschaft im Sommer wieder ins Landesfinale und wer weiß mit etwas mehr Glück als in den Vorjahren auch zum Bundesfinale.
Thomas Grieshaber

 

Forscher AG nimmt mit drei Projekten am Wettbewerb Jugend forscht 2018 teil

Jufo 2018 alleDie Forscher AG des Kolleg St. Sebastian nahm dieses Jahr zum dritten Mal am Regionalwettbewerb Jugend forscht in der Altersklasse Schüler experimentieren teil. In der Arbeitsgemeinschaft, die von Herrn Rist geleitet wird, wurden folgende Projektthemen erdacht und entwickelt:
Frederik Reuter, aus der Klasse 7b, nervte das Geschirr spülen im Fahrradurlaub. Er entwickelte einen transportablen Geschirrspüler für einen Fahrradanhänger. Diese Erfindung brachte ihm beim Wettbewerb Schüler experimentieren im Bereich Arbeitswelt einen Sonderpreis.
Friedjof Moch, Constantin Lemsch und Louie Nunninger aus der Klasse 6d stellten Pflanzen auf den Prüfstand und untersuchten, unter welchen Bedingungen diese das meiste Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff umwandeln können. Ihre Forschungsarbeit wurde mit einem Sonderpreis im Bereich Biologie belohnt.
Maximilian Bornhofen und Kolja Lingsma aus der Klasse 5a nahmen sich dem Alltagsproblem an, dass wir Gegenstände irgendwo liegen lassen und vergessen. Durch ihre elektronische Schaltung meldet sich der Gegenstand selbständig, wenn sich sein Besitzer zu weit von ihm entfernt. Ihre Erfindung präsentierten sie im Fachbereich Technik und erhielten viel Anerkennung.
Die Forscher AG startet im Sommer in die neue Runde und freut sich über zahlreiche Jungforscher!
Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team!

 

Adventskonzert 2017

Bild (Krieger) aus der Badischen Zeitung vom 22.12.2017BZ

Traditionsgemäß findet am Nachmittag des dritten Advents das Adventskonzert des Kollegs statt. Die verschiedenen Chöre, das Orchester und der Bläserkreis haben auch in diesem Jahr ein anspruchsvolles Programm anbieten können. Wegen des großen Zuspruchs wurde das Adventskonzert an zwei aufeinander folgenden Tagen aufgeführt. Zudem fand am dritten Adventssonntag der Adventskaffe statt, der dankenswerterweise von den Eltern der fünften Klassen getragen wird. Der Erlös des Adventskaffees geht in diesem Jahr an den Verein Children of Lesotho. Mit Unterstützung dieses Vereins werden die beiden ehemaligen Schülerinnen Clara Neugebauer und Hannah Wehrle im Januar für sechs Monate einen Freiwilligendienst an unserer Partnerschule Kingsgate Primary School.

 

Immer dort zugepackt, wo Unterstützung gefragt war

ButtgereitFrau Barbara Buttgereit war über viele Jahre "die gute Seele" des Kollegs St. Sebastian. Für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement durfte die langjährige Elternbeiratsvorsitzende und Mutter von sechs Kindern jetzt die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg entgegennehmen.

 

Austausch mit der Marshall High School in Duluth/Minnesota

Duluth1

Unter der Leitung von Herrn Zurell und Frau Gulden-Hummel nehmen seit dem 5.9. derzeit 15 Schülerinnen und Schüler am Austausch mit der Marshall High School in Duluth/Minnesota teil, der vom German American Partnership Program (GAPP) der Kultusministerkonferenz unterstützt wird. Während zweier intensiver Schulwochen, in denen die Kinder in Gastfamilien untergebracht sind, nehmen die Schülerinnen und Schüler am High School-Unterricht teil, lernen das amerikanische Familienleben kennen und unternehmen zahlreiche gemeinsame Aktivitäten, die sie unter anderem in die Boundary Waters, einer faszinierenden Seenlandschaft im Norden Minnesotas, führt. Gemeinsame Tage in Chicago werden eine ereignis- und erkenntnisreiche Reise am 25.9. abschliessen. Der Gegenbesuch der amerikanischen Gruppe wird im Sommer 2018 erwartet.

M. Zurell

Kolleg St. Sebastian
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79252 Stegen
Tel.: 07661 / 9313 0
Fax: 07661 / 9313 34
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